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Es tut körperlich und seelisch weh. Ich vermisse dich.

Was waren meine letzten Worte an dich?
Meine letzte Gestik, meine letzte Mimik die du von mir abgespeichert hast?


Ich wünschte das Letzte dass du von mir wahrgenommen hättest wäre gewesen, dass ich dir gesagt hätte, wie wichtig du mir bist. Aber das ist nicht der Fall. Denn man weiß nie, wann man sich ein letztes Mal sieht und man denkt nicht daran, dass es jeden Moment vorbei sein kann. Denn letztendlich verschließt man die Augen vor der Tatsache, dass innerhalb einer Sekunde alles vorbei sein kann, dass der Tod immer Bestandteil unseres Lebens ist.

Ich wollte nie so ein Mensch sein, der sich im Nachhinein ärgert, weil er seine Großeltern schon zu lange nicht mehr gesehen hat und sich dann den Kopf zerbricht, wenn es schon zu spät ist. Leider ist genau das jetzt eingetreten.
Ich habe dich das letzte Mal vor einem Monat besucht, als du im Krankenhaus warst, was du leider öfters warst. Doch es ging immer wieder bergauf. Dann musstest du kurzzeitig ins Heim, ich konnte da nicht hin. Es tut mir leid, aber Altenheime machen mir solche Angst und der Gedanken dass mein Opa dort ist, machte mir noch viel mehr Angst.
Dann musstest du wieder ins Krankenhaus - Isolierzimmer. Wieder kam ich nicht. Mir ging es nicht so gut und meine Schwester meinte du siehst wirklich nicht gut aus.
Doch es ging wieder bergauf, du solltest wieder in Kurzzeitpflege, in ein neues Altenheim, bis zu Hause alles für dich hergerichtet ist. Ich hatte mir fest vorgenommen dich am Wochenende zu besuchen, trotz der Tatsache dass Altenheime mir Angst machen.
Leider hast du völlig überraschend aufgehört zu kämpfen.
Wir kamen zu spät, du bist wenige Minuten bevor ich dich noch Mal sehen konnte gestorben. Einfach so, wusch und weg.
Ich weiß, ein Monat ist okay. Ich meine ich habe dich öfter besucht, mehr mit dir gemacht als der andere Teil unserer Verwandtschaft. Aber Besuch war dir so wichtig und ich ärgere mich im Nachhinein so darüber, dir diesen Besuch nicht geschenkt zu haben.
Du sollst viel gejammert haben, dass du zu wenig besucht wirst und das tut mir in der Seele weh, wenn ich daran denke.

Dein Tod ist auch jetzt, eine Woche danach, immer noch unbegreiflich. Du hast immer davon gesprochen was du tun wirst, wenn du endlich wieder zu Hause bei deiner Frau bist. Das du dich auf die Katzen freust und gerne Mal wieder mit meinem Vater Honig kaufen willst.
Es ging dir einen Tag davor so viel besser, doch es war das letzte Hoch vor dem großen Tief.
Du fehlst mir, ein Jahr zu vor habe ich schon meinen anderen Opa verloren und jetzt bist du auch noch weg und ich habe noch nicht einmal diesen Verlust verarbeitet.
Manchmal wenn das Telefon klingelt denke ich das du es bist., dass du einfach ein paar Minuten telefonieren willst. Wie du es so gerne wolltest. Aber das Klingeln bist nicht du.

Wir hatten vielleicht nicht das innigste Verhältnis, aber du warst großer Bestandteil meiner Kindheit. Du hast mir beigebracht, wie man auf Gras pfeifen kann und ich weiß noch wie stolz ich auf mich war, als es endlich klappte.
In den letzten Jahren habe ich gemerkt wie du abgebaut hast und ich weiß, dass es für dich vielleicht ganz okay war jetzt zu gehen, bevor du noch mehr abbaust.
Aber der Gedanke dich nie mehr zu sehen, dich nie mehr am Telefon zu sprechen, dir nie mehr etwas zu erzählen, dich zu berühren oder auch nur deine Gegenwart zu spüren tut körperlich und seelisch weh.

Ich hoffe du verzeihst mir, dass ich die zum Schluss hin nicht mehr besucht habe.
Ich hoffe ich habe nicht alles falsch gemacht und ich hoffe du bist mit einem Lächeln von hier gegangen, während deine Frau neben dir stand.
Ich vermisse dich.

1.5.16 13:52


Ich habe Angst. So ist das eben.

Ich habe Angst. Wie oft habe ich diesen Satz schon gedacht?
Wie oft habe ich mit mir gekämpft und einen Rückzieher gemacht?
Wie oft hat sich dieser Satz über mich ausgebreitet, mir die Luft zum Atmen genommen und mein Handeln beeinflusst?
Die Angst ist immer da. Mal mehr und mal weniger. Aber sie ist nie ganz weg und das ist schon traurig oder?


Ich habe gestern ein Buch fertig gelesen, das mich tief beeindruckt und gleichzeitig schwer getroffen hat.
In dem Buch ist die Protagonistin die lebenfrohste, bezauberndste, individuellste Person die ich mir nur so in Gedanken ausmalen kann. Sie sprüht pure Lebensfreude aus und hat mich in ihren Bann gerissen.
Das Buch sprüht vor Lebensfreude, vor Energie und Tatendrang und gleichzeitig ist dort auch Trauer, Schmerz und Angst. So ist das Leben, so sollte man es akzeptieren.
Es ist ein Wechselspiel aus diesen Gefühlen und es gibt das Leben nicht ohne dieses Wechselspiel.
Wenn man sich vergräbt, verschließt und große Angst vor den kleinsten Kleinigkeiten hat und somit lieber auf Abstand geht - dann wird man nie etwas verlieren, denn wenn man sich niemanden öffnet, kann man natürlich auch niemanden verlieren. Aber man hat eben auch niemanden.
Ergibt das Sinn?

Ja, ich habe Angst und ja dieser Eintrag hier ergibt gerade wenig Sinn. Denn die Gedanken tanzen gerade durch meinen Kopf. Und während die eine Angst schreit: "Öffne dich niemanden, bleib kalt, bleib abweisend, bleib kompliziert und dir wird nichts passieren. Oder glaubst du wirklich, du kannst mit einem Verlust umgehen? Ihn überleben?" schreit die andere Angst: "Willst du das wirklich? Willst du wirklich diese Abklatsche von Leben führen, die du gerade führst? Wie sieht es in 10 - 20 Jahren aus? Willst du da alleine in deiner kleinen Wohnung leben, ohne Familie und nur als funktionierender, arbeitender Mensch? Willst du das? Das ist doch schrecklich!"

Abschließend kann ich nur eines sagen, es wäre definitiv ein leichteres Leben wenn ich ein Bauchmensch und kein Kopfmensch wäre.

 

16.4.16 23:40


That's enough.

Ich möchte heute mit euch, eins meiner Lieblingszitate teilen, das mir auf Tumblr einmal begegnet ist.

"It's a beautiful thing to have lungs that allow you to breathe air and legs that allow you to climb mountains, and it's a shame that sometimes we don't realize that that's enough."

Jeder der schon den ein oder anderen Beitrag von mir, hier auf dieser Seite gelesen hat, wird festgestellt haben dass ich keine positive Grundeinstellung besitze.
Das ist leider einfach so.
Aber manchmal, wenn ich so dasitze und wieder einmal unzufrieden mit mir und der Welt bin, da rufe ich mir dieses Zitat vor Augen.
Denn es ist so wahr. Wir jammern und beschweren uns und übersehen dabei die kleinen großen Wunder die wir tagtäglich vom Leben geschenkt bekommen.
Tja und so übersehen wir, dass wir manchmal schon genügend Glück haben. Das wir genügend Gründe haben uns einfach zu freuen. Zu freuen über das was wir haben.
Über das Leben und uns.

29.3.16 18:42


0% Erwartungen vom Leben

"Ich für meinen Teil denke ja es lebt sich besser, wenn man nur 0% erwartet vom Leben und dann aber manchmal ein paar Prozent Gratis bekommt"

Das ist ein Zitat aus dem Buch, welches ich aktuell lese.
Über einen Monat war ich nicht mehr auf dieser Seite hier und jetzt dachte ich mir, es ist Samstagabend und du hast Zeit und Lust dich wieder einmal zu einer Aussage zu äußern, mit der du dich so sehr definieren kannst.
Um diese Denkweiße zu verstehen, muss man glaube ich etwas in meine Vergangenheit schauen.


Ich denke ich war in der 7. Klasse, als eine längere Reise mit der Schule anstand. Ich war unfassbar motiviert und aufgeregt. Habe hin gefiebert und mich so darauf gefreut, dass ich den Tag des Reisestarts gar nicht abwarten konnte.
Tja, was soll ich sagen. Es war der totale Reinfall. Ich zähle diese Tage unter anderem zu den schlimmsten meines Lebens.
Ich war so heilfroh als die Reise vorbei war und ich wieder zu Hause war.
Wisst ihr damals bin ich mit 100% Erwartungen gestartet und wurde maßlos enttäuscht.
Deswegen habe ich mir geschworen, negativer durchs Leben zu gehen. Ich habe begonnen mit 0% Erwartungen ans Leben durch die Welt zu gehen.
Auf Dauer ist es sehr deprimierend vor jeder noch so kleinen Aktion Panik zu schieben und eigentlich gar keine Lust auf irgendwas zu haben. Aber wenn man es dann tut, nichts erwartet und einen wunderschönen Moment erlebt, dann ist dass das größte Glücksgefühl auf der Welt.
Wenn du 0% erwartest und viel mehr Prozente erhältst, dann ist es wie eine Belohnung vom Leben.
Es mag vielleicht naiv sein, nach all der Zeit und nach diesem kleinen Erlebnis seine Erwartungen so zurück zuschrauben, aber letztendlich hat es mich wohl sehr geprägt und letztendlich lässt sich diese Grundeinstellung von mir gar nicht mehr abstellen.

19.3.16 19:37


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