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Ich habe Angst. So ist das eben.

Ich habe Angst. Wie oft habe ich diesen Satz schon gedacht?
Wie oft habe ich mit mir gekämpft und einen Rückzieher gemacht?
Wie oft hat sich dieser Satz über mich ausgebreitet, mir die Luft zum Atmen genommen und mein Handeln beeinflusst?
Die Angst ist immer da. Mal mehr und mal weniger. Aber sie ist nie ganz weg und das ist schon traurig oder?


Ich habe gestern ein Buch fertig gelesen, das mich tief beeindruckt und gleichzeitig schwer getroffen hat.
In dem Buch ist die Protagonistin die lebenfrohste, bezauberndste, individuellste Person die ich mir nur so in Gedanken ausmalen kann. Sie sprüht pure Lebensfreude aus und hat mich in ihren Bann gerissen.
Das Buch sprüht vor Lebensfreude, vor Energie und Tatendrang und gleichzeitig ist dort auch Trauer, Schmerz und Angst. So ist das Leben, so sollte man es akzeptieren.
Es ist ein Wechselspiel aus diesen Gefühlen und es gibt das Leben nicht ohne dieses Wechselspiel.
Wenn man sich vergräbt, verschließt und große Angst vor den kleinsten Kleinigkeiten hat und somit lieber auf Abstand geht - dann wird man nie etwas verlieren, denn wenn man sich niemanden öffnet, kann man natürlich auch niemanden verlieren. Aber man hat eben auch niemanden.
Ergibt das Sinn?

Ja, ich habe Angst und ja dieser Eintrag hier ergibt gerade wenig Sinn. Denn die Gedanken tanzen gerade durch meinen Kopf. Und während die eine Angst schreit: "Öffne dich niemanden, bleib kalt, bleib abweisend, bleib kompliziert und dir wird nichts passieren. Oder glaubst du wirklich, du kannst mit einem Verlust umgehen? Ihn überleben?" schreit die andere Angst: "Willst du das wirklich? Willst du wirklich diese Abklatsche von Leben führen, die du gerade führst? Wie sieht es in 10 - 20 Jahren aus? Willst du da alleine in deiner kleinen Wohnung leben, ohne Familie und nur als funktionierender, arbeitender Mensch? Willst du das? Das ist doch schrecklich!"

Abschließend kann ich nur eines sagen, es wäre definitiv ein leichteres Leben wenn ich ein Bauchmensch und kein Kopfmensch wäre.

 

16.4.16 23:40
 
Letzte Einträge: Es tut körperlich und seelisch weh. Ich vermisse dich., Wartemodus Leben. , Ich bin wieder da, Bist du glücklich?, Mein liebes eiskaltes Herz


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


flo / Website (17.4.16 17:56)
hallo du!

also, ich finde, du schreibst sehr, sehr gut.
fuer mich kommt voll rueber, was du sagen moechtest und ich kann es sehr gut nachvollziehen.

ich denke, vielen menschen geht es aehnlich [so auch mir].
haette ich nicht gewisse regelmaessigkeiten [bei einem verein] und familie in der naehe, wuerde ich moeglicherweise komplett vereinsamen.

diese angst vor bindung, vor veraenderung.
kenne ich.

was fuer ein buch war das? klint voll gut!

hmja. ich glaube auch, dass 'leben' auch abwechslung und wechselb bedeutet. ansonsten waere es irgendwie weniger lebendig.

(: sich den menschen mehr oeffnen.
das ist der wunsch, den ich sylvester 2015 auf 2016 dem feuer und dem universum anvertraut habe.

ich habe zuweilen uebrigens zuweilen aehnliche gedanken [die situation im alter].
dann bleibt mir noch dein blog (; [wenn du dann noch blogst] und wir koennen uns gegenseitig aufmuntern und vorjammern (:

die gedanken, die herumtanzen, sind doch auch irgendwie toll, oder? und ein blog ist toll, weil man sie da versuchen kann, sie irgendwie zu ordnen.

bist du so gar-gar kein bauchmensch? kann ich mir bei dir gar nicht so richtig vorstellen...

liebe gruese an dich (:


Loki2015 (11.5.16 06:58)
Ich finde das deine Gedanken sehr wohl Sinn ergeben. Du wurdest schon mehr als einmal entäuscht/verlassen das kann man sehr eindeutig erkennen. Meine Freunde kann ich an einer Hand abzählen, und das verückte ist das selbst die mich nicht wirklich kennen. Ich habe sehr oft Angst das der Mensch den niemand kennt irgendwann ans Tageslicht kommt, und mein innerstes klar und deutlich vor aller Welt ausgebreitet ist. Konfuzius hat es mal sehr treffend formuliert als ein Schüler ihn fragte:

Schüler: "Meister was zeichnet den Edelen aus"?

Meister: "Der Edele ist ohne Herzeleid und frei von Furcht"

Schüler: "Ohne Herzeleid und frei von Furcht? Das soll es sein was den Edelen ausmacht"?

Meister "Warum traurig sein? Wovor sich fürchten? Wenn man sich bei Betrachtung seines Inneren frei von Fehlern findet".

Man sollte dazu sagen das der Kern des Konfuziurismus die Ausbildung zum Edelmenschen beinhaltet, jedoch hat Konfuzius in seinem Leben nie einen wahrhaft Edelen gesehen. Ich vermute das es wie im Christentum ein Streben ohne Ziel ist. Wir sind alle Sünder vor dem Herrn und unsere eigenen Fehler sind es die uns unsicher machen.

Hinzu kommt das du wie der Gottvater Odin nach Weisheit strebst. Werte und Philosophie sind dir wichtig, aber das bringt auch einen großen Nachteil. Wer ein gewisses Maß an Weisheit erreicht hat wird feststellen das er trotz allem nichts weiß und das es Dinge Gibt die sich nicht aufhalten lassen. So wie das von dir angesprochene sich öffnen. Wer sich Menschen öffnet macht sich abgreifbar und verletzlich. Aber ich glaube nicht das man ganz allein glücklich werden kann. Ich fürchte das war alles in allem nicht sehr hilfreich, aber vill bringt es dich wenigstens auf andere Gedanken.

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